„Engelskörper – Eine tänzerische Annäherung an die Engel von Paul Klee“

Sie sind Zwischenwesen und künden von einem Raum, der oft spürbar doch meist nicht sichtbar ist: die Engel von Paul Klee. 
Wo kommen wir her und wo gehen wir hin? Was macht das Mensch-Sein aus und worin können wir im Leben einen tieferen Sinn erfahren?
Kunst will sichtbar machen, was unsichtbar ist. Tanzend erfassen wir jene Ebene, die sich unserem sprachlichen Zugriff meist entzieht.
Im Kurs „Dance and Create“ haben wir uns auf körperlicher Ebene mit diesen Fragen und Themen befasst. Entstanden ist ein 30 minütiges Stück, das am 15.06.2019 zum ersten Mal aufgeführt wurde.

Kursleitung/Choreographie: Steffi Sembdner
Tanz/Co-Choreographie: Philine ErfurtSandhu, Bernd Semm, Marko Helbig, Isabell Hüfner, Jenny Sprafke, Julia Jungfer
Fotos: Matthias Erfurt

„Viele Geheimnisse und Gesetzmäßigkeiten des Seins, des Werdens und des Weltenganzen hat Klee im Laufe seines reichen Lebens mit seiner Kunst offenbart. Das Sichtbarmachen von Engeln gehörte für ihn ein ganzes Leben lang dazu. Er ist Erkennender und gleichzeitig Fragender – und immer wieder auch Ringender und Zweifler.“

Quelle: „Die Engel von Paul Klee“, Dumont Buchverlag, 2011-11-21